Ein Blog über Getränke, Speisen, Gästen und das Barleben

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Donnerstag, 21. November 2013

Ist es wirklich schon das bittere Ende? The Bitter End (Aromaticus Bitteris)

Cocktailbitters sind ein Bestandteil von Cocktails seit es den Cocktail gibt.
Sazerac, Manhattan und auch ein Old Fashioned sind nur einige der zahlreichen Cocktails die ohne Bitter nicht überleben.
Ich habe nun vor kurzem ein kleines Tasting mit einem sehr geschätzten Kollegen gehabt. Bastian Heuser und meine Wenigkeit saßen bei mir zuhause, genossen eine Flasche Bollinger und probierten die Bitters der Firma "The Bitter End".
Eine Firma aus Santa Fe, New Mexico. Die Bitters haben 45% Vol. und gibt es in 15 cl Flaschen und sind 100% natural Hand-Crafted Cocktail Bitters.



Vier Bittere haben wir probiert.
Memphis BBQ
Mexican Mole
Chesapeake Bay
Thai

Der Memphis Bitter hat ein wirklich natürliches BBQ Aroma. Röst- und Kohle, Pfeffer, Lobeeraromen. Ich kann mir den Bitter gut zu Jim Meehans Bacon Old Fashioned vorstellen.
Bestandteile: Wasser, Agraralalkohol, geräucherte Jalapenos, Senfsamen, Orangenschale, Kaffeebohnen, schwarzer Pfeffer, Piment, Thymian, Kumin, Lorbeer und Oregano.

Der Mexican Mole ist ein eher weihnachtlicher Bitter, nur ist er mir dafür etwas zu scharf.
Er erinnert an Lebkuchen und einem klassischen Aromatic Bitter.
Bestandteile: Wasser, Agraralalkohol, Cocoa, Cayennepfeffer, Sesamsamen, Piment, Zimt und Oregano.

Der Chesapeake Bay hat eindeutliche Kardamomnoten und brannte auf meiner Zungenspitze.
Für mich der Bitter aus dem Variety Pack welcher mich am wenigsten anspricht.
Bestandteile: Wasser, Agraralalkohol, Lorbeer, schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer, Senfsamen, Selleriesamen, Piment, Ingwer, Muskat und Kardamom.

Und dann ist da noch der Thai Bitter.
WOW…..der ist scharf!
Eindeutlich zu erkennen ist der Geschmack der Kaffirlimettenblätter, Minze, Zitronengras und Chili.
Bei dem Bitter muss man schon sehr vorsichtig sein bei der Dosierung.
Bestandteile: Wasser, Agraralalkohol, Thai-Chillis, Quassia, Koriander, Galgant, Zitronengras, Kaffirlimette und grüne Minze.

Fazit von uns beiden war, dass die Bitters alle sehr scharf sind und manche auch zu scharf. Spannend sind sie wegen der Bestandteile allemal. Vielleicht solltet ihr euch das Variety Pack für 22 € bestellen und es selber mal ausprobieren.
Denke das eine Bloody Mary oder auch der ein oder andere Manhattan damit sehr gut funktionieren könnte. Probiert es aus.
Bei Bitters.com könnt Ihr diese Bitters kaufen.

Cheers

Montag, 18. November 2013

Making Beer is not difficult!

Das verspricht auf jeden Fall die Brooklyn Brauerei.
Was man braucht…..Brooklynsbrew Making Kit

Was in den Staaten schon länger ein Trend ist kommt nun auch langsam nach Deutschland.
Ihr trinkt gerne Bier?
Dann braut es euch doch selber!
Die Mischung Chocolate Maple Porter bekommt ihr für schlappe 15$.
Natürlich braucht ihr wahrscheinlich noch ein paar Sachen dazu, wie z.b. das Fermenter Kit
oder auch die Flaschen und passende Kronkorken etc.
Um das erste eigene Bier zu brauen braucht ihr circa 35$.
Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren und nochmal darüber bloggen, wenn ich mich nicht selber damit vergiften werde.
Aber auch dafür gibt es ja zum Glück eine Anleitung.
Hier für euch ein Video und den Link um fleißig zu bestellen.

http://brooklynbrewshop.com




Donnerstag, 14. November 2013

Baumanns Bar Blog im neuen Glanz

Erst einmal muss ich  mich für die lange Abstinenz entschuldigen.
Es war der 26. Juli!
Der letzte Post auf meinem Blog.
Gründe habe ich natürlich viele, doch werden die Euch gar nicht interessieren.

Viel wichtiger ist, dass ich nun mit neuer Kraft zurück bin und mir auch noch Verstärkung geholt
habe.
Optisch bekommt der Blog ein neues Gesicht und ich will nun heute meinen ersten Gastblogger begrüßen und vorstellen.
Er wird Euch in der Zukunft mit Themen der Bar, insbesondere in Verbindung mit Food einiges zu erzählen haben.

Ladies and Gents…


Sein Name ist Marc Wieberneit und er ist noch knackige 25 Jahre jung.
Er ist gelernter Koch und leidenschaftlicher Bartender. Seine Passion sind Drinks in Verbindung mit selbstgemachten Pralinen. Er arbeitete schon in Restaurants wie Henssler&Henssler, Privat Hotel Lindtner und im Indochine als Pâtissier. Einige kennen ihn vom BCB von der Sierra Tequila Bar, andere kennen in aus der Luba Luft in Hamburg.
Ich freue mich sehr Marc hier begrüßen zu dürfen.
Marc….Gib Gas!



Mittwoch, 26. Juni 2013

Neuer Brand Ambassador für St-Germain

Meine Damen und Herren,

Bacardi Deutschland hat ab August einen neuen Brand Ambassador.
Aber nicht für das Produkt Bacardi Rum, sondern für die französische Range.
Grey Goose, D.O.M. Benedectine, Otard, Noilly Prat und St-Germain.

Es ist Joscha Henningsen.


Nachdem er Jahre lang versucht hat als Schauspieler bekannt zu werden, hat er nun endlich gemerkt, dass er einfach ein viel besserer Bartender ist. :)
In der Vergangenheit sah man Ihn auf diversen Hendricks Gin Veranstaltungen, auf Barmessen, hinter dem Tresen der Luba Luft Bar oder im Eberhardts, und auch in anderen diversen Bars (aber dort eher vor dem Tresen).
Er ist ein sehr geschätzter Fachkollege und ein noch viel besserer Freund.
Ich wünsche Joscha viel Spaß und viel Erfolg mit seiner neuen Aufgabe, auch wenn es bedeutet das wir wohl erstmal nicht mehr zusammen hinter der Bar stehen werden.
Ich denke das Bacardi mit Joscha einen sehr guten Fang gemacht hat und bin gespannt wie er sich als Markenbotschafter machen wird.
Lieber Joscha....denk nur daran... St-Germain ist 2012!!! ;)


Dienstag, 11. Juni 2013

Fritz goes Hugos, Spritzzzzzzz und Co.

Wer kennt sie nicht?
Die erfolgreichen, leichten und sommerlichen Aperitifs.
Hugo, Spritz, Ingo und viele andere Erobern seit geraumer Zeit den europäischen Raum.
Sie sind aus fast keiner Bar mehr weg zu denken.
Letzte Woche erreichte mich nun ein Paket.


Der Apfelsprudel!
Eine Kampfansage gegen Hugo und Spritzz.
So ähnlich steht es im Brief der mit dem Paket ankam. Ob es dafür nicht schon zu spät ist, um auf diesen Zug aufzuspringen?
Der neue Drink von Fritz ist eine Mischung aus Hugo und Spritzz.
Lillet Blanc, Riesling, Fritz Apfelschorle, Apfelspalte und Minze.
Ich bin nicht der größte Fan von diesen leichten Aperitifs (trinke im Sommer lieber den kühlen Gin Tonic), doch das Packaging ist ne glatte 1.
Eine wunderschöne Holzkiste, gefüllt mit allen Informationen zu diesem Getränk.
Und nicht nur mit Informationen!
Es befindet sich auch noch eine Flasche Lillet Blanc, ein guter Riesling, eine Flasche Fritz Apfelschorle und sogar ein Apfel und frische Minze in der Kiste.
Zusätzlich eine Info-CD und ein Cocktail Booklet (Mischwerk) mit weiteren Rezepten.
Wow....was für ein Auftritt. 
Ich muss gestehen, dass ich den Drink noch nicht ausprobiert habe, doch auch das werde ich tun.
Für das Marketing gibt es schonmal eine 1.
Vielen Dank an Fritz für dieses schöne Paket.

Cheers





Donnerstag, 2. Mai 2013

Bar Galander erteilt der GEMA Hausverbot.


Herr Galander...des nächste Glas Champagner geht auf jeden Fall auf meine Kappe.

Nachdem Dominik Galander im Dezember eine Rechnung der GEMA (der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) über 74,80 € erhielt, für einen DJ Auftritt bei einer Halloween Party, erteilte er den Mitarbeitern der GEMA und der GEZ direkt Hausverbot.
Der Grund für das Aussprechen eines Hausverbots ist nachvollziehbar.
Es gab nämlich gar keinen DJ, sondern nur Musik aus der Musikanlage, für die Dominik die Gebühren der GEMA zahlt.
Es war sogar nie ein Kontrolleur in der Bar Galander. Tja, so kontrolliert also die GEMA?!


Das gibt die GEMA sogar zu. „Wir können nicht alle Clubs und Bars kontrollieren. Deshalb werten wir Zeitungen aus“, sagt GEMA-Sprecherin Gaby Schilcher. Und in der Zeitung habe man von der Halloween-Party gelesen. Schilcher: „Weil es keine Anmeldung gab, haben wir diese Rechnung gestellt.“ (Quelle:BZ-Berlin)
Nun gab Dominik Galander, basierend auf ein Urteil vom Bremer Amtsgericht per Brief und Aushang, der GEMA und GEZ Hausverbot. 
Das Gericht hatte entschieden. Herr Galander ist im Recht.
Cheers



Samstag, 27. April 2013

St-Germain Vertieb nun über Bacardi



Für die die es noch nicht wussten:

Ab dem 01.05.2013 wird der Likör St-Germain nun in Deutschland von der Firma Bacardi vertrieben.
Im Januar wurde bekannt gegeben, dass der Likör von Rob Cooper, dem Erfinder, an Bacardi Limited für eine recht große Summe verkauft wurde. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde St-Germain von der Firma Borco erfolgreich vertrieben und nun muss ich, der jetzt über ein Jahr Brand Ambassador war, mich von der Marke verabschieden.
Ich möchte mich bei Allen für die Zusammenarbeit bedanken. Es waren tolle Trainings, Tastings, Kochabende, Events, Exchanges, Petanque Tuniere etc.

Ich will mich bei diesem Thema kurz und knapp halten.
Also....Ich werde eure Hinterteile vermissen ;)